Donnerstag, 24. August 2006
Sauber, was ist das?
tkshanghai, 07:55h
Mit der Hygiene und der Sauberkeit haben die Chinesen noch so ihre Probleme. Dieses Phaenomen ist aber auch sehr stark von der sozialen Schicht abhaengig aus der sie kommen.
Im Hotel auf dem Yellow Mountain konnte man die Chinesen in der Eingangshalle ganz gut beobachten. Die Zigratte wird auf den Fussboden geschmissen und ausgetreten liegengelassen, obwohl der Aschenbecher nebendran ist. Dann wird auf den Boden gerotzt und damit es nicht so nass ist an der Stelle, das ganze mit dem Schuh verwischt. Diese Verhaltensweisen sieht man tagtaeglich fast ueberall.
Die Strassen sind drecking. Auch in den Gebaeuden (Einkaugszentren, Buerogebaeuden,...) ist es nicht sauber, obwohl das Service Personal, das reichlich vorhanden ist, den ganzen Tag ueber wischt. Bei uns im Buerogebaeude ist eine Dame dafuer abgestellt im Eingangsbereich den ganzen Tag die Knoepfe und Tueren, sauber zu halten. Es wird der Dreck aber mehr gleichmaessig verteilt, als das sauber gemacht wird.
Als Beispiel habe ich mal ein Foto von einer Toilette eines Restaurants gemacht. Diese Toilette wird noch benutzt.

Im Hotel auf dem Yellow Mountain konnte man die Chinesen in der Eingangshalle ganz gut beobachten. Die Zigratte wird auf den Fussboden geschmissen und ausgetreten liegengelassen, obwohl der Aschenbecher nebendran ist. Dann wird auf den Boden gerotzt und damit es nicht so nass ist an der Stelle, das ganze mit dem Schuh verwischt. Diese Verhaltensweisen sieht man tagtaeglich fast ueberall.
Die Strassen sind drecking. Auch in den Gebaeuden (Einkaugszentren, Buerogebaeuden,...) ist es nicht sauber, obwohl das Service Personal, das reichlich vorhanden ist, den ganzen Tag ueber wischt. Bei uns im Buerogebaeude ist eine Dame dafuer abgestellt im Eingangsbereich den ganzen Tag die Knoepfe und Tueren, sauber zu halten. Es wird der Dreck aber mehr gleichmaessig verteilt, als das sauber gemacht wird.
Als Beispiel habe ich mal ein Foto von einer Toilette eines Restaurants gemacht. Diese Toilette wird noch benutzt.

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Dienstag, 8. August 2006
Nanjing III Kultur und Geschichte
tkshanghai, 11:59h
Nanjing war unter anderem waehrend einer der Dynastien, der Heavenly Kingdom Zeit und im 20 Jahrhundert unter Dr. Sun Yet-sen, Chiang Kaishek lange Hauptstadt Chinas. Die Regierungssitze waren mehr oder weniger alle in einem Garten, den wir uns angeschaut haben.
Wir im XuYuan Garten: Michelle, ihre Cousine, Thomas und ich.
Es ist interessant die Bauweisen der verschiedenen Epochen nebeneinander zu sehen, da jede Regierung neue Gebaeude errichtet hat.

Auf dem Gelaende ist auch eine Ausstellung ueber Dr. Sun Yet-sen. Der hat nach den Dynastien das erste Mal eine Republik ausgerufen und gesagt, dass alle Macht vom Volk ausgehen soll. Ich bin erstmal auf die Propaganda reingefallen. Er wird in China als Vorgaenger von Mao gefeiert. Ob er sich die Republik so vorgestellt hat, wie es jetzt ist ist oder unter Mao war, weiss ich nicht.
Etwas ausserhalb vom Stadtkern ist ein Huegel an dessen Haenge zur Zeit der Dynastien einige Grabstaetten errichetet worden sind. Spaeter wurde ein Mausoleum fuer Dr. Sun Yet-sen und eine Gedenkstaette fuer die gefallenen eines Krieges in Form einer Pagode ergaenzt.

Ein Herrscher hat den weg zu seinem Grab mit Tieren geschmueckt.

Wir im XuYuan Garten: Michelle, ihre Cousine, Thomas und ich.
Es ist interessant die Bauweisen der verschiedenen Epochen nebeneinander zu sehen, da jede Regierung neue Gebaeude errichtet hat.

Auf dem Gelaende ist auch eine Ausstellung ueber Dr. Sun Yet-sen. Der hat nach den Dynastien das erste Mal eine Republik ausgerufen und gesagt, dass alle Macht vom Volk ausgehen soll. Ich bin erstmal auf die Propaganda reingefallen. Er wird in China als Vorgaenger von Mao gefeiert. Ob er sich die Republik so vorgestellt hat, wie es jetzt ist ist oder unter Mao war, weiss ich nicht.
Etwas ausserhalb vom Stadtkern ist ein Huegel an dessen Haenge zur Zeit der Dynastien einige Grabstaetten errichetet worden sind. Spaeter wurde ein Mausoleum fuer Dr. Sun Yet-sen und eine Gedenkstaette fuer die gefallenen eines Krieges in Form einer Pagode ergaenzt.

Ein Herrscher hat den weg zu seinem Grab mit Tieren geschmueckt.

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Mittwoch, 19. Juli 2006
Laowai
tkshanghai, 04:55h
Dieses Wort hoert man an jeder Ecke und weiss dann sofort, dass man Gespraechsthema ist. Es bedeutet in der Umgangssprache Auslaender. In Shanghai haben die Chinesen sich inzwischen an uns gewoehnt. Sobald aber Chinesen begegnet, die aus den Provinzen nach Shanghai kommen oder man selber in Richtung Provinz unterwegs ist, zieht man allein mit Anwesenheit die Aufmerksamkeit auf sich. Man wird dann oefters Mal gefragt, ob der Chinese sich zusammen mit einem fotographieren lassen kann. Da Thomas 1.96m gross ist, kommt das bei ihm ziemlich haeufig vor. In Nanjing sind wir auf so eine Reisegruppe gestossen, die von etwas weiter weg aus China kam. Ehe dann jeder mit der entsprechenden Kamera das Foto gemacht hatte, hat das ne Weile gedauert. Michelle hat waehrend der Prozedur von uns Fotos gemacht:




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Nanjing II Downtown
tkshanghai, 04:43h
Am Samstag vormittag haben wir uns die Innenstadt bei Tag angeschaut und uns einen Stempel bestellt. Nanjing liegt an einem kleinen Fluss, auf dem man abends einstuendige Bootstouren machen kann. Die Haeuser sind dann alle schoen mit LEDs und anderen Leuchtmitteln beleuchtet. Es scheint ueberall in den grossen Staedten so so zu sein, dass man probiert die Staedte wenigstens in der Nacht bunt und huebsch aussehen zu lassen. Das gute ist, dass man Nachts den Dreck nicht so sieht. Da hat man dann noch eine Chance es schoen zu gestalten.






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Dienstag, 18. Juli 2006
Nanjing I Essen
tkshanghai, 13:50h
Vor drei Wochen hat meine Kollegin Michelle mich und Thomas in ihre Heimatstadt eingeladen. Wir haben einige Sehenwuerdigkeiten angeschaut und uns kulturell in chinesische Geschicht weitergebildet. Zunaechst sind wir aber chinesisch Essen gegangen und durften die lokalen Spezialitaeten testen. Dazu gehoerte auch Entenkopf. Es hat mich einiges an Ueberwindung gekostet, aber ich habe dann eine Haelft mit Auge, Haut und Gehirn gegessen. Es hat gar nicht so schlecht geschmeckt, aber die Vorstellung ist mit und das verdirbt einem den Appetit.

Hier sieht man noch die Ueberreste.

Das Bild habe ich nicht in einer Zoohandlung sondern auch in dem Restaurant gemacht. In China ist es ganz wichtig, dass man zeigen kann, dass die Ware frisch ist. Man sucht sich einen Fisch aus dem Aquarium aus und der wird dann zubereitet. Auf diesselbe Art und Weise kann man auf manchen Maerken auch lebendige Huehner usw. kaufen. Ich war allerdings noch nicht auf so einem Markt.


Praktisch fuer uns Auslaender war, dass alle Gerichte in einem Kuehlregal ausgestellt waren, so dass wir mitentscheiden konnten und uns nicht nur auf meine Kollegin verlassen mussten. Die Speisekarten sind fast immer in chinesischen Schriftzeichen verfasst.

Hier sieht man noch die Ueberreste.

Das Bild habe ich nicht in einer Zoohandlung sondern auch in dem Restaurant gemacht. In China ist es ganz wichtig, dass man zeigen kann, dass die Ware frisch ist. Man sucht sich einen Fisch aus dem Aquarium aus und der wird dann zubereitet. Auf diesselbe Art und Weise kann man auf manchen Maerken auch lebendige Huehner usw. kaufen. Ich war allerdings noch nicht auf so einem Markt.


Praktisch fuer uns Auslaender war, dass alle Gerichte in einem Kuehlregal ausgestellt waren, so dass wir mitentscheiden konnten und uns nicht nur auf meine Kollegin verlassen mussten. Die Speisekarten sind fast immer in chinesischen Schriftzeichen verfasst.
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WM 2006 in Shanghai
tkshanghai, 13:39h
Die WM ist zwar schon vorbei, aber ich reiche euch trotzdem mal nach, wie ich hier so gefeiert habe. Da manche Spiele in Deutschland um 21.00 Uhr waren, was hier drei Uhr nachts entspricht und ich am naechsten Tag arbeiten musste, habe ich es vorgezogen das Spiel vom Bett aus zu schauen. Wenn es dann am Wochenende oder zu humaner Zeit, war sind wir entweder in den German Centre oder in eine Sportsbar gegangen. Die Bilder sind aus dem German Centre, wo ich zwei Spiele zusammen mit ca. 1000 Deutschen auf einer Grossleinwand geschaut habe. Weitere Bilder sind unter http://www.germancentreshanghai.com zu finden.

Thomas und ich


Thomas und ich

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Donnerstag, 8. Juni 2006
Peking
tkshanghai, 04:33h
Nachdem Soeren nach einigen Komplikationen am 31.05. angekommen ist, konnte es am 01.06. abends losgehen. Wir sind die 1000km lange Strecke nach Peking mit dem Nachtzug für 50 Euro gefahren. In unserem Abteil waren noch ein Chinese und eine Chinesin untergebracht, mit denen wir auf Englisch unterhalten haben. Es gab wie im Flugzeug Essen, eine Zahnbürste für morgens, Puschen, um die Schuhe auszuziehen und über den Gang zu schlappen und heißes Teewasser. Die Betten waren so bequem, dass wir uns am nächsten Morgen um 7.00 Uhr auf den Weg zur Jugendherberge machen konnten. Zu Fuss haben wir eine halbe Stunde gebraucht, da wir einen kleinen Umweg am Platz des himmlischen Friedens vorbei gemacht haben. Auf dem Platz hat uns dann eine föllig aufgelöste Amerkanerin angesprochen. Sie studiert in Xian, hatte kein Handy, der Taxifahrer hat sie irgendwohin gebracht, da die Hoteladresse nicht gestimmt hat. Sie hatte geraden den Weg zum Platz zurückgefunden. Wir haben ihr angeboten, dass sie sich uns anschließen kann, was sie dann auch das ganze Wochenende gemacht hat. Im Hotel angekommen haben wir für 4.50 Euro pro Nacht und Nase im 4 Bett Zimmer übernachtet. Es war einfach, aber sauber.
Flugs gesäubert und Fahrrad ausgeliehen, um durch die Stadt zu heizen. Zum Himmelstempel, am Platz des Himmlischen Friedens vorbei zur verbotenen Stadt und wieder zurück zum Hotel.

Himmelstempel

Die Amerikanerin und ich

Soeren
Flugs gesäubert und Fahrrad ausgeliehen, um durch die Stadt zu heizen. Zum Himmelstempel, am Platz des Himmlischen Friedens vorbei zur verbotenen Stadt und wieder zurück zum Hotel.

Himmelstempel

Die Amerikanerin und ich

Soeren
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Für Marie...
tkshanghai, 04:32h
...Rosengarten im Garten des Himmelstempel


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Psst ey Soeren ich glaube, wir haben unsere Umbrellas vergessen, ...
tkshanghai, 04:31h
...oder der gelbe Tisch

...oder Soeren in China

...oder Soeren in China
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Die Mauer
tkshanghai, 04:30h
Inzwischen kann man sich so nen bißchen vorstellen, warum die große Mauer gerade in China steht und warum sie so aussieht. Ein großer Teil der Chinesen denkt nicht gerne und macht einfach. Es muss nur eine Lösung her, aber nicht unbedingt eine Optimale. Also Mauer baun egal wie lang und wolang.
Im Endeffekt haben sie es aber gut gemacht, da der Tag auf der Mauer echt toll war und die Mauer schon sehr imposant bzw unvorstellbar ist. Wir hatten mehr Glück als Verstand. Im Hotel haben wir eine Tour gebucht, da die Mauer zwei Autostunden von Peking entfernt ist und wir wollten eingentlich auf der Mauer lang laufen. Als wir ankamen hat es aber aus Eimern geregnet und gewittert. So einen Regen gibt es in Deutschland gar nicht. 10s draußen stehen und man ist komplett naß. Unsere Reiseleitung hat kurzer Hand entschieden, dass es zu gefährlich ist und wir sind wieder eingestiegen um zum Zielort zu fahren. Dort sollten wir warten, bis es sich aufklart, um dann auf die Mauer zu gehen. Es sah hoffnungslos aus.
Nach einer halben Stunde fing es dann aber an heller zu werden und nach einer Stunde hatten wir verdammt gute Sicht und blauen Himmel. Den Tag haben wir dann damit verbracht die Mauer auf und ab zu gehen und die Aussicht zu genießen. Zum Schluß konnte man sich noch von der einen Seite vom Berg über einen See zur anderen Seite ins Tal abseilen. Es hat ne Weile gedauert, bis ich der Technik getraut habe und mich getraut habe, aber es war klasse.

von links nach rechts
Thomas (mein ehemaliger WG Kollege), ich, Soeren (von der Studentenverbindung aus Karlsruhe), Thomas Kumpel zu Besuch aus D, Vivienne die Amerikanerin


Die Mauer

einmal abseilen...
...einfach Wahnsinn
Im Endeffekt haben sie es aber gut gemacht, da der Tag auf der Mauer echt toll war und die Mauer schon sehr imposant bzw unvorstellbar ist. Wir hatten mehr Glück als Verstand. Im Hotel haben wir eine Tour gebucht, da die Mauer zwei Autostunden von Peking entfernt ist und wir wollten eingentlich auf der Mauer lang laufen. Als wir ankamen hat es aber aus Eimern geregnet und gewittert. So einen Regen gibt es in Deutschland gar nicht. 10s draußen stehen und man ist komplett naß. Unsere Reiseleitung hat kurzer Hand entschieden, dass es zu gefährlich ist und wir sind wieder eingestiegen um zum Zielort zu fahren. Dort sollten wir warten, bis es sich aufklart, um dann auf die Mauer zu gehen. Es sah hoffnungslos aus.
Nach einer halben Stunde fing es dann aber an heller zu werden und nach einer Stunde hatten wir verdammt gute Sicht und blauen Himmel. Den Tag haben wir dann damit verbracht die Mauer auf und ab zu gehen und die Aussicht zu genießen. Zum Schluß konnte man sich noch von der einen Seite vom Berg über einen See zur anderen Seite ins Tal abseilen. Es hat ne Weile gedauert, bis ich der Technik getraut habe und mich getraut habe, aber es war klasse.

von links nach rechts
Thomas (mein ehemaliger WG Kollege), ich, Soeren (von der Studentenverbindung aus Karlsruhe), Thomas Kumpel zu Besuch aus D, Vivienne die Amerikanerin


Die Mauer

einmal abseilen...
...einfach Wahnsinn
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