Dienstag, 18. Juli 2006
Mal wieder was neues...
tkshanghai, 13:32h
Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder mit einigen neuen Beitraegen. Die letzte Zeit war ziemlich viel los. Die Wochenenden sind ausgebucht und unter der Woche schaffe habe ich wenig Zeit und Motivation die Seite auf Vordermann zu bringen. Mir geht es weiterhin gut, wie auf den Bildern erkennen solltet. Habe zur Zeit nur etwas Zahnschmerzen und werde morgen zum Zahnarzt gehen. Mal sehen was dabei rauskommt.
Anfang des Monats bin ich umgezogen, da ich mit meiner ach so netten Vermieterin differenzen ueber den Mietpreis hatte. Die Geschichte in Kuerze:
Der Hausbesitzer vermietet an eine Deutsche, die an uns untervermietet. Diese Deutsche ist sehr nett und kuemmert sich um alles. Das hoert aber auf, wenn man nach dem Mietpreis fragt. Meine chinesischen Kollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass Wohnungen wie unsere, in derselben Wohnanlage in der Summe nicht 10500RMB kosten, sondern 6500RMB. Unsere Ausstattung mag etwas besser sein, aber nach weiteren Ungereimtheiten, die ich mit meinem Mitbewohner ausgemacht habe, wollte ich dann doch mal wissen, was unsere Wohnung wirklich kostet. Ich weiss bis heute nicht, was die nette Deutsche an den Besitzer zahlt, aber des Resultat war, dass ich nach einigen emails Diskussion, mit komischen Ausfluechen, die Kuendigung geschickt bekommen habe. Ich hatte das Glueck, dass ich bei einem Arbeitskollegen einziehen konnte. Wohne jezt nicht mehr so zentral, dafuer zahle ich aber fast nur noch die Haelfte. Bilder von der neuen Wohnung habe ich noch keine gemacht. Werde ich noch nachreichen.
Anfang des Monats bin ich umgezogen, da ich mit meiner ach so netten Vermieterin differenzen ueber den Mietpreis hatte. Die Geschichte in Kuerze:
Der Hausbesitzer vermietet an eine Deutsche, die an uns untervermietet. Diese Deutsche ist sehr nett und kuemmert sich um alles. Das hoert aber auf, wenn man nach dem Mietpreis fragt. Meine chinesischen Kollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass Wohnungen wie unsere, in derselben Wohnanlage in der Summe nicht 10500RMB kosten, sondern 6500RMB. Unsere Ausstattung mag etwas besser sein, aber nach weiteren Ungereimtheiten, die ich mit meinem Mitbewohner ausgemacht habe, wollte ich dann doch mal wissen, was unsere Wohnung wirklich kostet. Ich weiss bis heute nicht, was die nette Deutsche an den Besitzer zahlt, aber des Resultat war, dass ich nach einigen emails Diskussion, mit komischen Ausfluechen, die Kuendigung geschickt bekommen habe. Ich hatte das Glueck, dass ich bei einem Arbeitskollegen einziehen konnte. Wohne jezt nicht mehr so zentral, dafuer zahle ich aber fast nur noch die Haelfte. Bilder von der neuen Wohnung habe ich noch keine gemacht. Werde ich noch nachreichen.
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Sonntag, 28. Mai 2006
Transportmittel Nummer I
tkshanghai, 13:51h
Auch wenn die Fahrräder immer stärker von den Autos verdrängt werden, werden Güter auf der letzten Meile häufig noch mit dem Fahrrad transportiert. Es dient vor allen Dingen der armen Bevölkerung in Form von Hollandfahrrädern oder Dreirädern mit Ladefläche als Transportmittel. In Shanghai wird alles Recycled. Die armen Leute suchen jeden Mülleimer und jede Mülltonne nach verwertbarem ab. Außerdem sind ständig Fahrradfahrer mit einer kleinen Klingel unterwegs, in der Hoffnung Geschäfte oder Haushalten geben ihnen das Verwertbare direkt. Die Rohstoff, alle arten von Metall, Elektroschrott, Papier, PET-Flaschen etc. können dann, so weit ich das mitbekommen habe, gegen Trinkwasser, Bustickets usw. eingetauscht werden. Auf den Fotos sieht man zwei Styroportransporte.


Morgens komme ich am schnellsten mit dem Fahrrad zur arbeit. Alles andere dauert länger, da die Autos sich überall stauen und sowohl die Arbeit als auch mein Zuhause nicht in der Nähe einer U-Bahn Station sind.


Morgens komme ich am schnellsten mit dem Fahrrad zur arbeit. Alles andere dauert länger, da die Autos sich überall stauen und sowohl die Arbeit als auch mein Zuhause nicht in der Nähe einer U-Bahn Station sind.
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Dienstag, 23. Mai 2006
Friseurbesuch
tkshanghai, 04:48h
Nach fast zwei Monaten sollte man dann das erste Mal zum Frisuer gehen. Nachdem Steffen auch gehen wollte und mich etwas gedrängelt hat, haben wir uns die Haare schneiden lassen. Als erstes haben wir gefragt ob jemand Englisch spricht. Nachdem jemand auf Englisch yes geantwortet hat, konnte das Abendteuer losgehen. Es stellte sich dann heraus, dass es ein Kunde war, der zwei Minuten später weg war. Aber wozu sind wir mit zwei Händen geboren worden. Als der erste Blonde (vielleicht auch der erste Ausländer) in dem Laden dauert der Schnitt dann etwas länger. Zwischendrin war ich dann mal der Verzweiflung nahe, weil der gute Chef nicht ganz so schneiden wollte, wie ich es wollte, aber das Resultat war dann in Ordnung.

Während des Schneidens wurden dann Fotos von Steffen und die Chinesen mit ihrer Handykamera gemacht. Zum Schluss war dann ein Gruppenfoto angesagt. Steffen und ich haben zusammen für Waschen, Schneiden und 15 min Kopfmassage pro Person 2 Euro gezahlt.


Während des Schneidens wurden dann Fotos von Steffen und die Chinesen mit ihrer Handykamera gemacht. Zum Schluss war dann ein Gruppenfoto angesagt. Steffen und ich haben zusammen für Waschen, Schneiden und 15 min Kopfmassage pro Person 2 Euro gezahlt.

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Montag, 1. Mai 2006
Tag der Arbeit
tkshanghai, 06:04h
In China gibt es auch den Tag der Arbeit. Er ist allerdings etwas ausgedehnter und von der freien Zeit und der Reiselust mit Pfingsten in Deutschland zu vergleichen. Wir haben den 1., 2. und 3. Mai frei. Dieses Jahr trifft es sich sehr gut, da es Montag, Dienstag und Mittwoch ist. Da die meisten Chinesen nur sehr wenig Urlaubstage haben, wird das mit den Brückentagen Donnerstag und Freitag anders gehandhabt. In China haben fast alle Firmen das letzte Wochenende (29./30.4.) gearbeitet, um die Überstunden dann am Donnerstag und Freitag abzubummeln.
Am Samstag haben wir dann noch eine email von unserem Chinachef bekommen, dass wir einen halben Tag geschenkt bekommen und am Sonntag nur bis 12.00 Uhr arbeiten müssen. Den Nachmittag habe ich genutzt, um den Jade-Buddha-Tempel zu besichtigen.
Am Samstag haben wir dann noch eine email von unserem Chinachef bekommen, dass wir einen halben Tag geschenkt bekommen und am Sonntag nur bis 12.00 Uhr arbeiten müssen. Den Nachmittag habe ich genutzt, um den Jade-Buddha-Tempel zu besichtigen.
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Dienstag, 18. April 2006
Chinesische Schrift
tkshanghai, 18:16h
Man findet sich im Alltag relativ gut zurecht ohne die Schriftzeichen zu kennen. Dies gilt zumindest für die Stadt Shanghai, von der aber gesagt wird, dass das nicht China ist. Da ich bisher nicht aus Shanghai rausgekommen bin, kann ich dazu nichts sagen. In Shanghai sind alle Straßenschilder und die meisten Wegweiser in chinesischen Zeichen und Pinyin (chin. Lautschrift).

In China sind die arabischen Ziffern schon relativ lange als Pflicht eingeführt worden. Daher kann man an der Kasse immer ablesen was man bezahlen muss, kann die Uhr und das Datum lesen usw...

In China sind die arabischen Ziffern schon relativ lange als Pflicht eingeführt worden. Daher kann man an der Kasse immer ablesen was man bezahlen muss, kann die Uhr und das Datum lesen usw...
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Freitag, 7. April 2006
Fischgeschäft oder frischer Fisch
tkshanghai, 14:16h
Nachdem ich zwei Tage meine Kamera nicht dabei hatte und somit zwar lustiges erlebt habe, was aber ohne Bilder nicht viel wert ist, habe ich heute wieder welche gemacht.
Auf dem Weg zur Arbeit gehe ich immer durch ein altes Viertel, in dem die Leute noch so leben bzw hausen wie man sich das vorstellt. In der unteren Etage gibt es in jedem Haus ein Geschäft, mit dem der Bewohner probiert über die Runden zu kommen. Es gibt alle Läden, die wir auch haben, nur etwas kleiner. Unter anderem auch Fischläden. Hier wird der Fisch lebendig in Wannen gehalten. Manchmal springt einer Raus, dann wird er wieder zurück in die Wanne geworfen. Es gibt sogar Schläuche durch die Luft in die Wannen geblasen wird. Wenn man sich dann für einen Fisch entschieden hat, wird er vor Ort ausgenommen und entschuppt.
Ich hab probiert das ganze in Bildern festzuhalten.



Der Geruch gibt einem die Möglichkeit schon 30m vorher zu wissen, dass demnächst ein Fischgeschäft kommt. Man muss aber dazu sagen, dass das nicht bei jedem Fischgeschäft der Fall ist.
Auf dem Weg zur Arbeit gehe ich immer durch ein altes Viertel, in dem die Leute noch so leben bzw hausen wie man sich das vorstellt. In der unteren Etage gibt es in jedem Haus ein Geschäft, mit dem der Bewohner probiert über die Runden zu kommen. Es gibt alle Läden, die wir auch haben, nur etwas kleiner. Unter anderem auch Fischläden. Hier wird der Fisch lebendig in Wannen gehalten. Manchmal springt einer Raus, dann wird er wieder zurück in die Wanne geworfen. Es gibt sogar Schläuche durch die Luft in die Wannen geblasen wird. Wenn man sich dann für einen Fisch entschieden hat, wird er vor Ort ausgenommen und entschuppt.
Ich hab probiert das ganze in Bildern festzuhalten.



Der Geruch gibt einem die Möglichkeit schon 30m vorher zu wissen, dass demnächst ein Fischgeschäft kommt. Man muss aber dazu sagen, dass das nicht bei jedem Fischgeschäft der Fall ist.
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